Zwei Gewohnheiten, die dein Leben verändern.

Wenn du diese Überschrift liest, fragst du dich sicher gerade, was du für Gewohnheiten hast und ob du überhaupt so ein Gewohnheitstier bist. Schließlich leben wir doch alle spontan, selbstbestimmt und überhaupt, wer macht schon jeden Tag das Gleiche? Gewohnheiten haben bei uns ungefähr den Status von Socken. Jeder weiß, dass es sie gibt, sie können manchmal ganz schön schrill sein aber eigentlich redet keiner darüber. Warum schreibe ich also über etwas, was eigentlich keinen interessiert?

Weil sie eben doch interessieren. Sonst würdest Du, mein lieber Leser, das hier ja gerade nicht lesen. Also, wir sind uns einig, du hast Gewohnheiten. Und ich glaube, das geht fast jedem hier so. Und obwohl sie den Status von Socken haben, uns nicht spontan und verrückt erscheinen lassen, können gute Gewohnheiten uns ganz schön helfen.

 

 Motivation is what gets you started, habit is what keeps you going. (Jim Rohn)

 

Ich weiß nicht, wo du gerade stehst und mit was du gerade kämpfst, was du endlich verändern möchtest und es einfach nicht kannst. Aber ich weiß, dass deine Motivation dafür da ist. Was dich scheitern lässt, sind deine Gewohnheiten. Es ist also höchste Zeit, neue Gewohnheiten zu entdecken, die dir helfen, alte Gewohnheiten zu sprengen und Platz zu schaffen für Neues.

Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren. Aber was noch viel wichtiger ist, nimm dir die Zeit und – THINK ABOUT IT!

 

  1. Zähl bis Fünf!

Okay, eigentlich geht es darum, nicht dazu zu kommen, bis fünf zu zählen. Dann hast du nämlich verloren! Scherz beiseite: stell dir vor, du liegst morgens im Bett, es regnet draußen, es ist wirklich kalt und du müsstest aufstehen. Du möchtest eigentlich aufstehen, denn du hast dir FEST vorgenommen, heute früh endlich den Sport nachzuholen, den du gestern wieder verschoben hast. Oder stell dir vor, du hast eine Verabredung und überlegst in letzter Minute abzusagen. Du bist also in einer Situation, in der du etwas wirklich tun möchtest, aber du machst es nicht. Weißt du warum? Du überlegst zu lange! Du gibst deinem Gehirn zu viel Zeit, Gründe zu finden, die dich davon abhalten, das zu tun, was du tun möchtest! Wir haben genau die Zeitspanne von fünf Sekunden, bis unser Gehirn uns wirklich vorgaukelt, dass unsere Entscheidung für das, was wir wollten, eigentlich gar nicht gut ist…

Also fang an zu zählen und geh los BEVOR du bei fünf bist!

 

  1. Warte eine Minute

Ich erzähle dir erst, du sollst nicht überlegen, sondern tun und das möglichst innerhalb von fünf Sekunden und jetzt sollst du eine Minute warten? Genau! Denn jetzt geht es um eine Situation, in der du kurz davor bist, etwas zu tun, was du NICHT möchtest. Und seltsamerweise haben wir hier die Fünfsekundenregel perfekt im Griff und tappen, ohne lange darüber nachzudenken in die Falle. Unser Gehirn ist ganz schön schlau. Stell dir vor, du bist kurz davor einen guten Freund zu verletzen. Oder du stehst vor dem Kühlschrank obwohl du schon satt bist. Du stehst vor deinem Leben und tust immer und immer wieder das, was du nicht möchtest. Hier kann es dir helfen, direkt in der Situation eine Minute abzuwarten, bevor du die Entscheidung triffst. Nutz die Minute und denk darüber nach, was du eigentlich willst…

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