Für Atheisten. Gibt es keinen Gott? (Teil 2)

Lieber Leser, heute bin ich mal mutig und packe ein Thema an, das die meisten lieber in der untersten Staubschublade verrotten lassen. Kann ich auch irgendwie verstehen, denn wer möchte heute eigentlich noch richtig darüber diskutieren, ob es Gott nun gibt oder ob man Atheist ist?

Und so gerne ich das auch tun würde und dir weiter nette Tipps gebe, wie du dein Leben ein bisschen sinnvoller nutzen kannst. Es ist trotzdem wichtig, dass du dir Gedanken darübermachst, was du glaubst und warum. Wenn du nämlich wirklich an dem Punkt stehst, an dem du dein Leben verändern möchtest, dann solltest du vorher abklären, wo die Reise denn hingeht und vor allem warum.

Du bist hier also richtig, wenn du überzeugter Atheist bist, aber auch wenn du vielleicht noch gar nicht so richtig weißt, was du glaubst. Aber auch, wenn du an Gott glaubst und trotzdem Zweifel hast. Bei Make It Count geht es darum, die Zeit, die du hast, so zu nutzen, wie kein anderer das kann. Und ich bin mir sicher, wenn du bis hier gelesen hast, hast du dir schon den einen oder anderen Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht und möchtest das für dich herausfinden. Das kann ich hier leider nicht für dich tun, aber ich kann dir schreiben, warum ich nicht glauben kann, dass es keinen Gott gibt.

Das wird dir jetzt ein bisschen komisch vorkommen, denn eigentlich gehört es inzwischen zum guten Ton, jemand anderen nicht damit zu nerven, an was man glaubt. Schließlich ist jeder für sich selber verantwortlich. Soweit die Theorie. In der Realität ist es mir aber ganz und gar nicht egal, was du glaubst, denn ich möchte, dass es dir gut geht. Nicht nur das, ich möchte, dass du endlich das erfüllte, wunderbare Leben hast, von dem du träumst. Also werde ich dich nicht in deiner sicheren Atheistenecke lassen, sondern versuchen, dich herauszufordern. Und das nicht, weil ich als an Gott glaubende Person recht haben will, sondern weil du mir wichtig bist.

Also was ist Atheismus? Dr. Google erklärt mir in Sekundenschnelle, dass es sich dabei um eine Weltanschauung handelt, die die Existenz Gottes verneint. Im Klartext: es gibt keine höhere Macht, alles ist Zufall. Das verstehe ich theoretisch. Und ich habe ehrlich darüber nachgedacht, was wäre, wenn es keinen Gott gäbe. Aber egal, wie weit ich in dieser Vorstellung gehe, es gibt drei Punkte, die mich dazu bringen Atheismus zu verneinen.

 


1. Von nichts kommt nichts.

Das ist der erste Punkt und auch der Punkt, warum ich nicht genug Glauben habe, an Atheismus zu glauben. Egal, wie weit man zurück geht, es muss irgendwo einen Anfang gegeben haben. Wenn wir zum Beispiel den Urknall nehmen. Woraus soll es bitte geknallt haben, wenn da nichts war? Ja, denkst du dir jetzt, aber die Wissenschaft hat das doch schon längst bewiesen. Meines Wissens ist der größte und bedeutendste Wissenschaftler Albert Einstein. Und dieser Mann war überzeugt von der Existenz Gottes. Albert Einstein hat Gesetzmäßigkeiten und Ordnungen entdeckt.

Wenn wir also in einer Welt des Zufalls ohne eine höhere Macht leben würden, woher kommen dann diese Gesetzmäßigkeiten? Wir sind umgeben von unglaublichen, bis ins Detail abgestimmten Vorgängen, die das Leben auf diesem Planeten, das Leben in deinem Körper möglich machen. Wir sind umgeben von Anfängen und Enden: Morgen und Abend, Geburt und Tod, Einschlafen und Aufwachen. Ich kann mir also auf der einen Hand die Meinung der Wissenschaft angucken und auf der anderen Hand das, was ich jeden Tag um mich herum sehe und wahrnehme.

Und weißt du was? Das erzählt mir mit jedem neuen Aufwachen, mit jedem Sonnenaufgang, mit jedem neuen Mensch in meinem Leben davon, dass es sehr wohl einen Gott gibt.


 


2. Was ist mit Religion?

Ein weiterer Widerspruch, der sich bei mir auftut, wenn ich über Atheismus nachdenke, ist schlicht und ergreifend, warum ich das eigentlich tue. Wenn es wirklich keinen Gott gibt, wieso denke ich dann darüber nach, ob es ihn nun gibt, oder nicht? Wer hat diese Idee in meinen Kopf gepflanzt? Natürlich, da ist die böse Religion, die Gott erfunden hat und damit seit Jahrhunderten die Menschen in Angst und Schrecken versetzt, wenn man nicht gerade der heiligste Mensch auf Erden ist.

Soll ich dir was sagen? Da gebe ich dir sogar Recht. Religion ist auch für mich etwas menschengemachtes. Das Problem ist hierbei nur die Tatsache, dass Menschen, so klug sie mit den 5 funktionierenden Prozent ihres Gehirns auch denken können, noch nie etwas komplett Neues erfunden haben. Überleg einmal: alle Sachen um dich herum sind REproduziert. Kennst du einen Menschen, der ein neues Tier geschaffen hat oder wirklich einfach etwas ganz Neues erdacht hat? Versuch mal, dir ein neues Wesen auszudenken. Und lass mich raten, es hat bestimmt Augen oder? Augen gab es doch schon…

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass es bei mir im Kopf eine Grenze gibt, wenn es um die Neuerschaffung von irgendetwas geht. Das bedeutet für mich, wir können uns Gott nicht ausgedacht haben. Religion hat vielleicht versucht, sich das zunutze zu machen und zu verdrehen, aber das ändert nichts an der wirklichen Ursache Gott.


 


3. Gute und schlechte Sachen

Es gibt viele Menschen, die all das Schlechte in der Welt um sich herum betrachten und daraus schließen, dass es keinen Gott geben kann. Denn wenn es ihn gäbe, warum lässt er dann all das zu? Dieser Punkt ist emotionaler als die anderen zwei und wenn du genau hier stehst, dann wünsche ich mir sehr, dass du weiterliest!

Was ist gut und was ist schlecht? Atheisten betrachten alles als schlecht, was das Leben gefährdet, da wir evolutionsbiologisch darauf ausgelegt sind, zu überleben. Aus dieser Sicht könnte es mich völlig kalt lassen, wenn mich plötzlich die Augen eines Kindes über meinen Bildschirm anstarren, dass grade auf der anderen Seite der Welt verhungert. Tut es nicht. Das wird dann durch moralische Erziehung erklärt. Dann frage ich mich aber, woher kommt diese Erziehung? Woher kommt dieses Grundbedürfnis in uns Menschen nach Gerechtigkeit? Warum haben Menschen im Laufe dieser Weltgeschichte ihr Leben gelassen für ihre Werte, für andere Menschen. Das haben sie aus Liebe getan.

Und Liebe, lieber Leser, lässt sich niemals durch Evolution erklären. Lust ja, Liebe nein. Also von woher kommt diese Liebe, die durch ihren Mut und ihre Kraft gegen alles und jeden aufzustehen auch wenn man dann ganz alleine steht, uns immer wieder in Erstaunen versetzt? Für mich gibt es da nur eine Antwort und ich glaube du weißt sie schon…


 

Was denkst du darüber? Wenn du ganz mutig bist, dann lies auch „Stell dir vor, es gibt Gott wirklich“. Ich würde gerne deine Gedanken in den Kommentaren lesen. Aber auch, wenn du dir da noch nicht ganz sicher bist, nimm dir auf jeden Fall die Zeit und THINK ABOUT IT!

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