Atheismus. Und was das wirklich für Konsequenzen hat. (Teil 1)


Alle Welt glaubt, es gibt keinen Gott. Aber was hat es denn für Folgen, wenn es wirklich keinen Gott gibt? Was bedeutet das für dich, wenn du tatsächlich vom Affen abstammst? Wenn das Zufallsprinzip alles bestimmt? Und wenn du dein Schicksal selbst in der Hand hast? Möchtest du dann immer noch Atheist sein?


 

Bei Make It Count geht es darum zu denken. Nachzudenken. Auch als Christ finde ich es durchaus legitim darüber nachzudenken, was eigentlich wäre, wenn es Gott tatsächlich nicht gibt und der Atheismus stimmt. Wenn die ganze Wissenschaft doch recht hat und die Erde durch Zufall entstanden ist.

Ich habe dir hier geschrieben, warum es für mich Sinn macht, dass es Gott gibt. Und ich glaube an das Prinzip „erst glauben, dann schauen“. Trotzdem leben wir in einer Welt, die uns lehrt, nur dem zu vertrauen, was wir logisch finden. Deswegen kann ich von dir, lieber Leser, nicht verlangen, dass du alles über Bord wirfst, was dir dein ganzes Leben lang gelernt hast und ab Morgen wie ein Kind an Gott glaubst. Auch wenn ich mir das für dich wünsche.

Aber was ich kann, ist dich dazu aufzufordern, einmal darüber nachzudenken, was es wirklich bedeutet, wenn es Gott nicht gibt. Du glaubst, wie gesagt nur das, was dir logisch erscheint. Aber um eine Logik und damit eine feste Grundlage in deinem Kopf zu haben, musst du den Atheismus und seine Folgen selber einmal durchdenken. Und los geht´s!

 

Du ohne Gott aber mit Affen.

Die wohl offensichtlichste Folge des Atheismus ist unsere Abstammung. In diesem Fall stammen wir (soweit man der Wissenschaft vertrauen kann), vom Affen ab. Was heißt das jetzt für dich, abgesehen davon, dass ich froh bin als weniger behaartes Exemplar im 21. Jahrhundert gelandet zu sein? Das bedeutet, dass du zu der Tierwelt gehörst. Da kommen wir gleich auf den guten Darwin zurück und sein etwas abgewandeltes Prinzip: Fressen und gefressen werden. Wir stehen zwar an der Spitze der Nahrungskette und werden deshalb nicht unbedingt verspeist, aber im übertragenen Sinn bedeutet das: leiste oder leide.

Du gehörst nicht zu den Schönsten, zu den Schlauesten, zu den Charmantesten? Dann lässt du dir besser schnell etwas einfallen, um doch noch Erfolg zu haben. Und wirf mir bitte nicht vor, lieber Leser, dass ich jetzt übertreibe. Wenn du wirklich davon überzeugt bist, dass wir nach den Gesetzen der Tierwelt leben, weil wir davon abstammen, ist das eigentlich nur der Anfang.

 

Glück, Unglück und der Zufall ohne Gott.

Eine weitere Tatsache des Atheismus ist das Zufallsprinzip. Das Fehlen einer höheren Macht bedeutet gleichzeitig das Fehlen eines höheren Plans. Was zieht das nach sich? Das bedeutet zum Beispiel, dass du durch Zufall gerade diesen Beitrag liest. Du bist nicht in deiner Familie gelandet, weil du darin noch gefehlt hast, sondern weil deine Gene sich zufällig so vermischt haben. Alle Lebewesen haben zwei Augen? Zufall. Alle Landlebewesen atmen Sauerstoff. Zufall. Du läufst der Liebe deines Lebens über den Weg? Zufall. Du hättest diese Person mit der gleichen Wahrscheinlichkeit verpassen können.

Das Zufallsprinzip bedeutet gleichzeitig, dass es auch Glück und Unglück gibt. Die Person mit Krebs oder diejenige, die gerade bei einem Autounfall gestorben ist, hat eben einfach Pech gehabt.

 

Das Glück deines Lebens.

Eine Konsequenz dieses Zufallsprinzips ist eine Veränderung dessen, was Bedeutung hat. Wofür lebst du, wenn es Gott nicht gibt? Bedeutung hat dann nur, was uns guttut. Sei freundlich zu allen Menschen, damit sie auch nett zu dir sind. Suche dir einen Partner, der dir Liebe gibt. Trainiere deinen Körper, damit du attraktiver wirst. Investiere Zeit und Geld, damit zu erfolgreich wirst. Du merkst, beim Prinzip des Zufalls hängt alles, dein Leben, einzig und allein von dir und deinen Anstrengungen ab. Du machst alles nur…für dich. Du versagst? Dann kannst du auch damit rechnen, dass du einsam wirst, keine Liebe verdienst und erfolglos bleibst. Leiste oder Leide.

 

Ich möchte an diesem Punkt nicht weiterschreiben und mich in die Konsequenzen hineindenken. Die wahren Folgen einer Welt ohne Gott sind wirklich düster. Denn ich habe gemerkt, dass vieles von dem was ich beschrieben habe, tatsächlich das ist, wonach Menschen leben. Sie leben, als wenn es Gott nicht gäbe. Lebst du, als wenn es Gott nicht gäbe? Egal ob du an Gott glaubst und dich trotzdem wiedergefunden hast, oder ob du Atheist bist: was glaubst du, warum wir die realen Konsequenzen aus einer Welt ohne die Existenz Gottes nicht akzeptieren können? Für mich ist das ein Beweis dafür, dass das nicht die Wahrheit ist.

Du und ich, wir wissen tief in uns sehr wohl, dass es da mehr gibt, als das Leistungsprinzip, das wir jeden Tag beobachten können. Denn wir sehen mehr. Da gibt es Menschen, die sich selbst aufopfern, um andere zu retten. Es gibt Menschen, die bei Freunden bleiben, obwohl sie nichts mehr von ihnen erwarten können. Und es gibt Liebe in dieser Welt, die gibt, ohne zu nehmen. Woher kommt diese Liebe in einer Welt ohne Gott?

Du kennst die Wahrheit eigentlich schon lange. Sei mutig wage den Sprung in eine Welt, in der du gibst, weil dir gegeben wurde. Dein Leben. Von Gott. Wenn du hier weiter denken möchtest, dann lies: Für Atheisten. Gibt es keinen Gott? Und vergiss nicht, in die Kommentare zu schreiben, was du für Gedanken hast! Aber egal, was du auch tust, nimm dir dieses Mal wirklich die Zeit und THINK ABOUT IT!

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