3 Dinge, die dich davon abhalten, das zu tun, was du möchtest.

Mein lieber Leser, heute bin ich ehrlich. Und um gleich zu Anfang ehrlich zu sein: ich bin mir sicher, dass du beim Lesen schwer versucht sein wirst, das kleine rote Kreuz oben rechts anzuklicken und die Seite hier zu verlassen. Das kannst du  tun, aber bitte erst am Ende des Textes. Ich wünsche mir nämlich wirklich für Dich, dass du das hier liest um erkennen, warum du so häufig mit all deinen wunderbaren Wünschen und Träumen in einer Sackgasse endest. Also, lehn dich entspannt zurück, nimm deine Finger von der Tastatur und am Wichtigsten, nimm dir Zeit und – THINK ABOUT IT!

 

The first step towards getting somewhere is to decide that you are not going to stay where you are.

 

1.Leichtsinnigkeit

Weißt du, was ich an diesem Punkt wirklich fies finde? Verantwortung ist out, altmodisch und schlicht und einfach alt. Das wird uns erzählt… Was wird uns denn überall als gut verkauft? Es sind Menschen, die frei von Verantwortung leben, die unabhängig sind. Guck dir bitte einmal Werbung an, guck dir Blogs an, schau dir Videos bei Youtube an. Das, was Dich und mich dort so fasziniert ist die „Freiheit“, die wir wahrnehmen. Das komische ist aber, dass wir nicht wahrnehmen, dass zu jeder Veränderung, die dort so wunderbar aussieht, eine Menge Verantwortung gehört. Ob du dort unglaublich sportliche Menschen, lachende Freunde in der Karibik oder einfach eine perfekte Familie bestaunst, glaubst Du wirklich, diese Menschen hätten das erreicht, ohne Verantwortung zu übernehmen?

Wenn ich so darüber nachdenke, mit welcher Leichtsinnigkeit man Veränderungen angeht, möchte ich am liebsten den Kopf in den Sand stecken. Wie lange möchtest du noch die Verantwortung für deine Entscheidungen beiseiteschieben? Es gibt immer so wunderbare und schnelle Entschuldigungen, anstatt einfach einmal zuzugeben, dass versagt zu haben und neu anzufangen. Wir müssen bereit sein, den Fehler bei uns zu finden und Verantwortung dafür zu übernehmen. Und weißt du was? Du denkst, es sei so schlimm, zu versagen, dabei ist das wirklich Schlimme eigentlich nur, dass wir es nicht zugeben und es damit unmöglich machen, uns zu verändern.

 

2. Unehrlichkeit

Jeder von uns behauptet, sich selber so gut wie kein anderer zu kennen. Weißt du was? Ich glaube das nicht. Natürlich weiß ich nicht was Du gerade denkst, wenn Du das hier liest, aber wenn ich dich kennen lernen würde, kann ich an deinem Verhalten erkennen, wer du bist. Das Problem dabei ist, dass wir alle unser Verhalten nicht beobachten. Wir denken, dass unser Verhalten und unsere Gedanken übereinstimmen. Aber jetzt überleg mal genau. Wie oft erging es dir schon so, dass du dir ein Ziel in Gedanken vorgenommen hast und dann im besten Fall einfach nichts oder sogar genau das Gegenteil getan hast?

Was ich dir damit sagen möchte, ist, dass wir anfangen müssen, uns einzugestehen, dass wir das, was wir uns ganz und dieses Mal wirklich ganz fest vorgenommen haben, nicht umgesetzt haben. Ohne Ausflüchte, ohne Ausreden. Sei ehrlich zu dir selbst. Und der Mensch, den Du jetzt vor deinen Augen hast, nämlich Dich ohne irgendwelche Verbesserungen, ist okay. Wenn du Träume und Pläne und Ziele hast, ist das wunderbar. Aber jetzt, in diesem Moment, sei einfach ehrlich Du und akzeptiere Dich. Erst wenn du weißt, wo du stehst, kann deine Veränderung beginnen.

 

3. Arroganz

Es fällt mir nicht leicht, Dir das zu schreiben, lieber Leser, aber ich habe Dir versprochen, ehrlich zu sein. Ich möchte Dir helfen, dich zu verändern. Und ich habe Dir schon geschrieben, dass Du dafür ehrlich sein musst. Auch hier glaube ich, dass das Schlimmste an Arroganz ist, es sich nicht einzugestehen. Weißt Du warum ich denke, dass wir häufig arrogant sind? Wir stehen vor einer Entscheidung. Einer Entscheidung, die unser Leben verändern könnte. Und was tun wir? Wir vertrauen lieber auf unsere Gefühle, auf unsere Angst und unsere gewohnten Entscheidungen, anstatt zu springen und neue Erfahrungen zu machen. Wir denken wirklich, dass unsere Gefühle mehr zählen, als das, was wir längst als Richtig erkannt haben. Ich nenne das arrogant. Vielleicht findest du ein netteres Wort dafür.

Aber eigentlich hoffe ich das nicht, denn dieses Vertrauen auf deine Gefühle anstatt auf das, was du tief in dir weißt, ist zerstörerisch. Das ist ein wichtiger Grund, warum du immer wieder scheiterst. Lass dich nicht von dem bestimmen, was du glaubst zu wissen, sondern wage den Sprung auch wenn du denkst, du kannst es nicht.

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